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25.01.2017

Bildungskonferenz 21.01.2017

Bildungskonferenz (3)
© Stadt Ludwigslust

Moderator Fabian Vogel verwies in seinen Eröffnungsworten auf das Ziel der Bildungskonferenz. Das Wort „Konferenz“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „zusammentragen“. Zusammengetragen werden sollten im Rahmen dieser erstmalig durchgeführten Bildungskonferenz vor allem die Erwartungen aller mit Schule befassten Partner: der Schulträger, der Schulleitungen, der Fachlehrer, der Eltern, Schüler, der Einrichtungen der Kinderbetreuung.

Die Bildungskonferenz wurde auf Initiaive der Stadtvertretung ins Leben gerufen. So erläuterte Gerd Laudon, Stellvertreter des Präsidenten der Stadtvertretung, in seinem Impulsreferat die Ausgangssituation. „Es besteht Handlungsbedarf.“, so Laudon. Da sind vor allem wachsende Schülerzahlen, die wachsende Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund, die Verzahnung von Hort und Schule und die Einführung eines inclusiven Schulsystems als Problemstellung für die Gestaltungsarbeit zu sehen. Und er wirft Fragen auf: „Was wir aus den Förderschule, wenn die Inclusion greift? Was wird aus der Edith-Stein-Schule, wenn es keinen Neubau gibt? Wer stellt Geld zur Verfügung für den Ausbau des Dachbodens an der Reuterschule? Und … wie soll Inclusion letztendlich funktionieren?“

Fragen, mit denen sich die etwa 70 Anwesenden nach den Einzelreferaten dann in Arbeitsgruppen konstruktiv auseinander setzten. So wurden viele Einzelideen zusammengetragen, anhand von Flipcharts visualisiert, besprochen und neue Ideen hinzugefügt.

Ein Großteil der Ideen ist vom Geld abhängig, da setzt der Ludwigsluster Haushalt einen Rahmen, da gilt es, konstruktiv Finanzierungsquellen zu erschließen. Viele Ideen aber sind durch ein konstruktives Miteinander umzusetzen. Es braucht es Engagement aller Beteiligten, um das Ziel „Grundschule – eine Schule für alle“ möglichst schnell mit Leben zu erfüllen. Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters, 24.01.2017