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03.06.2020

Gedenken

75 jahre Befreiung KZ wöbbelin

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Stilles Gedenken an die Opfer © Stadt Ludwigslust

Der 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Wöbbelin wird bestimmt durch Kontaktverbote und Abstandsregeln. Der Corona-Virus zwingt die Gesellschaft zu diesen Maßnahmen. So gibt es ini diesem Jahr keine großen Gedenkveranstaltung, Überlebende und Angehörigen von ehemaligen KZ-Häftlingen dürfen nicht anreisen, Gesprächsrunden finden nicht statt.

Und doch muss ein Gedenken möglich sein. Am 2. Mai hatte das Leiden im Lager Wöbbelin ein Ende. Bürgermeister Reinhard Mach, seine Stellvertreter Jürgen Rades und Ulrike Müller und der Präsident der Stadtvertretung Helmut Schapper traten in stillem Gedenken an die insgesamt drei Gedenkstätten auf dem Ludwigsluster Friedhof, am Bassin und im Lüblower Wald. Am Bassin, also dort, wo fast 200 der Opfer auf Anweisung der amerikanischen Militärführung begraben wurden, legte auch Ramona Ramsenthaler, Leiterin der KZ Gedenkstätte Wöbblin einen Blumengruß nieder. Aber auch Vertretern der Kirche und der Kommunalpolitik war es wichtig, dass dieses Datum in Bewusstsein der Menschen bleibt.

Grußbotschaft

Don Smith jun., dessen Vater am 7. Mai 1945 an der Bestattung der 200 Opfer des KZ Wöbbelin Am Bassin in Ludwigslust teilgenommen hat, schickte eine Videobotschaft zu diesem Anlass. Sein Vater, Don Smith sen., gehörte im Mai 1945 zu den Befreiern des KZ Wöbbelin. Sehen Sie hier >>>