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Glaisin

  • Einwohner: ca. 340
  • Fläche in ha: 1460
  • Lage: ca. 8 km südwestlich von Ludwigslust
  • Eingemeindung: 01.01.2005

Glaisin liegt am Rande der Griesen Gegend im Südwesten Mecklenburgs.

1282

Die Gemeinde Glaisin wurde erstmals urkundlich erwähnt und ist aus einem ursprünglich wendischen Hufendorf hervorgegangen.

1298

An den Ritter Hermann Riebe und seine Burg, die eine der mächtigsten Raubritterburgen Mecklenburg-Schwerins gewesen sein soll, erinnern heute die noch zu erkennende Spuren des Burggrabens. 1298 eroberte und zerstörte ein Heer Heinrich des Löwen nach halbjähriger Belagerung die „Riebeburg“. Die Eichenblätter symbolisieren den alten Eichenbestand in der einstigen Gemeinde, von dem einige als Naturdenkmale ausgewiesen sind.


1996

Das Wappen wurde am 01. November 1996 durch das Ministerium des Inneren genehmigt. Die dargestellten Schreibfedern sollen an den Schriftsteller Johannes Gillhoff erinnern. Die Burg soll an die im Jahre 1298 zerstörte Burg des Raubritters Hermann Riebe erinnern. Die Eichenblätter symbolisieren den alten Eichenbestand in der einstigen Gemeinde, von dem einige als Naturdenkmale ausgewiesen sind.Die Tingierung soll auf die Zugehörigkeit von Glaisin zur ehemaligen Grafschaft Dannenberg verweisen. Durch die Eingemeindung in die Stadt Ludwigslust am 1. Januar 2005 verlor das Gemeindewappen seinen Status als Hoheitszeichen. Es kann aber weiterhin von den Bewohnern als Identifikationssymbol und als Zeichen der Verbundenheit mit ihrem Ort genutzt werden.

2000

Die Flagge wurde am 16. Februar 2000 durch das Ministerium des Inneren genehmigt. Die Flagge ist gleichmäßig längs gestreift von Weiß und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des weißen und des grünen Streifens übergreifend, das Ortsteilwappen.

2005

Die Eingemeindung von Glaisin erfolgte zum 01. Januar 2005.